Mini-Album_mit_Briefumschlaegen

Mini-Album mit Briefumschlägen

Album im Industrial Vintage und Steampunk Stil

Ein Album aus Briefumschlägen geht schnell und einfach. In der Anleitung zeige ich euch, wie ihr den Albumrohling erstellt und dekoriere ihn im Anschluss mit dem Februar Monats-Kit rund um die Themen Industrial Vintage und Steampunk.
Galerie
In dem Kit sind 10 schwarze Karten mit den entsprechenden Umschlägen, die ich hier statt Cardstock als Basis der Seiten verwenden möchte. Dazu schließe ich erst einmal die Umschläge und schneide an jeder Seite ½ cm ab, damit die Umschläge links für die Bindung und rechts für die Karten, die ich als Tags verwende, offen sind.
Im Anschluss nehme ich schwarzen Cardstock für die „Stack the Deck“ Bindung. Dabei klebe ich 5 seitlich gefalzte Stücke aufeinander, die dann die 10 Umschläge halten werden. Die Stücke haben eine Breite von 2,8cm, 4,4cm, 6cm, 7,6cm und 9,2cm und sind von beiden Seiten jeweils bei 1cm gefalzt. Das größte kommt nach unten, das zweite mittig darauf und so weiter.

Für den Einband habe ich mir aus Graupappe 5 Teile zurecht geschnitten. Alle Teile haben eine Höhe von 11,5cm. Von links nach rechts haben die Teile eine Breite von 13, 8, 16, 8,2 und 11cm. Diese ummantele ich nun mit schwarzem Cardstock. Da dieser übrigens auch von Papicolor ist wie die Umschläge, ist es genau der gleiche Farbton wie auch die Karten und die Umschläge. Das passt natürlich hervorragend zusammen.
Zum Ummanteln klebe ich die Graupappe mit etwas Abstand nebeneinander. Um das besser auszurichten, nehme ich für die Oberkante ein Lineal zur Hilfe. Danach schräge ich die Ecken ab, versehe den Cardstock mit doppelseitigem Klebeband und schlage das Papier um. Als Hilfe dient mir dabei immer ein Falzbein, womit ich zu Beginn die Ränder nachziehe und nach dem umschlagen diese nochmal glatt ziehe.
Das Innere des Einbands kleide ich dann auch erst einmal mit schwarzem Cardstock aus. Dann ziehe ich mit dem Falzbein die Kanten nach, an denen der Einband geknickt werden soll und mache das. Im Anschluss bringe ich die Bindung auf dem zweiten der fünf Innenteile an.

Nun kommt der kniffligste Teil bei dem ganzen Album: Das Einhängen der Seiten. Dazu bringe ich erst einmal doppelseitiges Klebeband auf beiden Seiten aller 10 Laschen an. Hier zeige ich euch nun langsam, wie ihr eine Seite einhängt. Dazu löst ihr erstmal auf der einen Seite der Lasche die Schutzschicht vom Klebeband. Dann stülpt ihr vorsichtig den Briefumschlag so darüber, dass er die nun klebende Seite noch nicht berührt. Bringt ihn in die richtige Position, sodass er gerade ausgerichtet ist und drückt dann die Seite an, sodass sie klebt. Erst danach löst ihr die Schutzfolie der zweiten Seite und klebt auch da den Umschlag an die Bindung. Nach diesem Prinzip hängt ihr nun alle 10 Umschläge ein.

Damit ist der Album-Rohling dann auch schon fertig. Nun beginnt das Dekorieren. Für die Seiten habe ich das DIN A4 Designpapier aus dem Kit genommen. Der Vorteil der Umschläge ist, dass sie auf A6 Inhalt ausgelegt sind. D.h. ich konnte aus einem A4 Papier genau 4 DIN A6 große Papiere zuschneiden, die ich dann als Dekoration auf die Umschläge geklebt habe. Somit wurde absolut kein noch so kleiner Streifen Papier verschwendet. Damit die Ränder sich gut in das Gesamtbild mit dunklem Hintergrund einfügen, habe ich sie noch etwas eingeschwärzt. Dann klebe ich sie einfach mit doppelseitigem Klebeband auf die Umschläge.

Für den Einband habe ich mir die beiden 12x12 Papiere aus dem Kit ausgesucht. Innen beklebe ich den Einband mit dem Papier mit den vielen Zahnrädern, außen nehme ich das Papier mit den Uhren und Zahnrädern. Damit das helle Papier sich schön einfügt und gleichzeitig ein toller Effekt entsteht, färbe ich da die Seiten sehr großzügig mit dem violetten Stempelkissen der Distress Oxide ein. Ich verwische dabei bewusst die Farbe in das Papier hinein. Verstärkt wird der Look dann noch, indem ich mit der Schablone noch ein paar Zahnräder auf das Papier bringe in dem gleichen kräftigen Violett. Allerdings ist mir das erst nach dem Aufkleben des Papiers eingefallen, macht es besser vorher, das erleichtert die Arbeit mit der Schablone.

Dann habe ich das Spray aus dem Kit einmal ausprobiert. Ihr müsst es erst mit heißem Wasser aufgießen und dann etwas stehen lassen. Ich habe dann einfach die kompletten Zahnräder aus Kraftpapier genommen und besprüht statt das einzeln zu machen. Später kann ich sie immer noch rausschneiden, aber so lassen sie sich besser besprühen. Und auch ein paar der Karten, die später in den Umschlägen sein werden, habe ich mit dem Spray besprüht. Auf den schwarzen Karten wird das Spray violett, was ich schon schön finde. Aber so richtig zur Geltung mit dem Braun und dem Lila kommt es meiner Meinung nach erst auf den Zahnrädern aus Kraftpapier. Den Effekt verstärke ich dann noch mit dem Kupfer-farbenen Stempelkissen, dass die Zahnräder leicht rostig aussehen lässt.
Die Karten, die ich nach dem Besprühen trocknen gelassen habe, dekoriere ich nun auch noch mit der Schablone und dem Stempelkissen, sodass einige Zahnräder den Hintergrund schmücken. Das mache ich allerdings nur auf einer Seite, die andere lasse ich einfarbig und nehme von einem der Stempelsets aus dem Kit die Uhren für ein bisschen Dekoration. Mein Gedankengang dabei war, dass später auf der Seite mit den Zahnrädern Bilder untergebracht werden und die Zahnräder darunter hervor schauen und auf der Rückseite Platz für Text ist.
Damit die Karten nachher stilecht rausgezogen werden können, habe ich seitlich noch jeweils ein Zahnrad aufgeklebt. Ganz bewusst habe ich alle auf verschiedenen Höhen aufgeklebt. An dieser Stelle muss ich aber einen Fehler eingestehen: Die Seiten mit den Zahnrädern sind zu breit, sodass sich der Einband nicht ordentlich schließen lässt. Als ich das im Nachhinein feststellte, bin ich hingegangen und habe nochmals 1cm auf der linken Seite der Karten abgeschnitten, damit sie ganz in die Umschläge hinein passen und nur die halben Zahnräder rausschauen. Die Ecken habe ich dann einfach auch wieder abgerundet, dann fällt es nicht weiter auf.

Die Seiten des Albums wollte ich auch noch etwas dekorieren und habe mit dem zweiten Stempelset des Kits und einem braunen Stempelkissen typische Frachtzeichen auf die Seiten gestempelt.

Da ich noch einige Tags im Album verteilen wollte, habe ich mir mit dem Stanzschablonen-Set von My Favorite Things eine ganze Ladung Tags mit genähtem Rand ausgestanzt. Dabei habe ich sowohl das Designpapier verwendet, was sowieso schon auf den Seiten zum Einsatz kommt als auch schwarzen Cardstock. Dazu kommen Doilys, die ich mit der Stanzschablone aus dem Kit ausgestanzt habe – ebenfalls aus dem Designpapier. Und natürlich noch jede Menge Zahnräder. Tja und damit gehe ich dann Seite für Seite durch und dekoriere sie. Die Zahnräder und Doilys verwende ich dabei nicht nur als Dekoration, sondern auch als Halterung für die Tags.
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Für Fortgeschrittene
4-5 Stunden inkl. Deko
Eiersuche: O
Bei mir geht nichts mehr ohne mein doppelseitiges Klebeband. Ich nutze es nicht nur für das Aufkleben von Designpapier, sondern auch für Einbände und Bindungen. Auch von euch gab es bisher nur positives Feedback dazu. Also auf zum vorletzten Buchstaben bei dem doppelseitigen Klebeband unserer Hausmarke. Wusstet ihr eigentlich, dass die Produktlisten hier bei den Anleitungen anklickbar sind? ;-)

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