3D_Schriftzug_in_Karten_einbauen

3D Schriftzug in Karten einbauen

Grundanleitung

Einfach und mit tollem Effekt lassen sich Schriftzüge in 3D in eure Klappkarten einbauen. In dieser Anleitung zeige ich euch, wie es geht!
Vorneweg sei gesagt, dass ich euch hier keine fertige Karte zeigen möchte, sondern eine Grundanleitung, wie ihr euren eigenen Schriftzug, euer eigenes Wort, in 3D-Schrift in eine Karte bekommt. Ich habe mich hier für das Wort "Danke" entschieden, da ich demnächst eine Karte für all jene basteln werde, die uns etwas zur Geburt unseres Kleinen geschenkt haben.

Ich hab mir hier erstmal günstigen Cardstock in blau und weiß jeweils in A5 genommen. Den blauen habe ich bereits zu einer Klappkarte in der Mitte gefalzt. Bei dem weißen markiere ich mir die Mitte und schneide an den Rändern nochmal 0,5cm pro Seite ab, damit dort später ein blauer Rand entsteht.

Bei mir soll der Schriftzug 1,5cm über der Karte schweben, wenn ich sie aufklappe. Also brauche ich die obere Buchstabenlinie 1,5cm über der Mittellinie. Der Schriftzug soll dann 3,5cm hoch sein, sodass ich von der oberen Buchstabenlinie 3,5cm nach unten ausmesse und mir dort die untere Buchstabenlinie einzeichne. Darunter kommt dann nochmal mit 1,5cm Abstand eine Linie. Das muss der gleiche Abstand sein wie von der oberen Linie bis zur Mitte und ist das Stück zwischen Buchstaben und Karte, das nachher für den 3D-Effekt sorgt.

Im Schnelldurchlauf seht ihr im Video, wie ich den Schriftzug "Danke" erst skizziere und dann mit Lineal nochmal in saubere Formen bringe. Ihr solltet dabei darauf achten, dass ihr genug Berührungspunkte mit der oberen und unteren Buchstabenlinie habt, damit der Schriftzug später stabil ist. Überall dort, wo ihr die untere Buchstabenlinie berührt braucht ihr nachher einen Sockel für die Schrift, den ihr einfach mit geraden Linien bis zur Grundlinie unten zieht.

Wenn ihr wie ich mit einem Plotter für die Karten arbeiten wollt, wäre nun der passende Moment, um das Ganze einzuscannen für die Digitalisierung. Ich möchte euch hier aber auch zeigen, wie ihr es mit einem scharfen Cutter ohne Plotter machen könnt. Dazu schneidet ihr nun die Linien nach. Nicht geschnitten werden dabei die Teile, bei denen sich die Buchstaben berühren. Nur die Freiräume zwischen und in den Buchstaben kommen raus.

Dann habt ihr auch schon die Vorlage, die ihr auf ein anderes Stück Cardstock übertragen könnt, dass dann später in die Karte geklebt wird. Wenn ihr es von Hand übertragt, empfehle ich euch, es mit Bleistift auf der Rückseite zu übertragen und auszuschneiden, damit später keine Bleistiftlinien mehr sichtbar sind.

Zum Falzen nehme ich ein Lineal und einen Embossingstift. Das geht in dem Fall deutlich einfacher als mit einem Falzbein. Bei den Buchstaben falzt ihr nun die obere und untere Buchstabenlinie sowie die Grundlinie unten nach. Links und rechts vom Schriftzug falzt ihr nur die Mittellinie. Dann arbeitet ihr vorsichtig die Kanten aus. Die obere Buchstabenlinie knickt ihr nach vorne, die untere nach hinten und die Grundlinie nach vorne. Achtet dabei darauf, das seitliche Papier nur in der Mittellinie zu knicken!

Dann wird das Ganze mit doppelseitigem Klebeband in den Kartenrohling geklebt. Dabei solltet ihr nicht nur die äußeren Kanten mit Klebeband versehen, sondern auch direkt über den Buchstaben und unter der Grundlinie einen Streifen befestigen, damit der Schriftzug stabilisiert wird.

Fertig ist das Innere eurer Klappkarte!
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